„Wir setzen kleine Etappenziele, um das große Ziel zu erreichen“ – Ein Interview mit dem Tambourelli-Visionär Sebastian Rose

Der Dresdner Sebastian Rose ist nun seit Jahren bemüht, die Federballvariante des Tamburello (Tambourelli) in Dresden attraktiver zu gestalten und verfolgt nun auch sachsenweit größere Ziele. Im Interview mit dem Pressebeauftragten des Dresdner Vereins verrät Sebastian seine ehrgeizigen Visionen.

1014305_304960516307497_543280003_nWas ist die Tambourelli-Champions-League? Wie funktioniert sie und wie kann man daran teilnehmen?

Die Tambourelli-Champions-League ist eine Vereinsliga zur Förderung der Federballvariante des Tamburello Sports. Jeder im Verein eingetragener Spieler darf daran teilnehmen. Die Anmeldung für die Liga kann sowohl schriftlich als auch mündlich bei mir erfolgen. Anfang März geht es dann los mit den Spielen, so wie es auch in andere Sportarten üblich ist, mit einer Hinrunde und dann im zweiten Teil des Jahres mit der Rückrunde. Es gibt sowohl eine Frauen-, als auch eine Männerliga.

Seit wann gibt es die Tambourelli-Champions-League und wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, solch eine Liga für deinen Verein einzuführen?

Die Liga geht 2014 nun in das dritte Jahr und hat sich damit zu einem festen Bestandteil im Verein etabliert. Die Idee zur Tambourelli League entstand auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Training, das sowohl die Spielfreude fördert, als auch die Spieler langfristig auf Turniere vorbereitet. Als Anreiz für eine erfolgreiche und aktive Teilnahme winken jedes Jahr für die 3 besten Frauen und Männer Pokale.

Das Training und die aktive Teilnahme lohnen sich also. Nicht zuletzt weil die Chance besteht, einen der begehrten Pokale zu erobern. Sebastian, du hast bereits angekündigt, dass einige Änderungen auf die Tambourelli-Champions-League zukommen. Fangen wir doch vielleicht mit denen an, welche die vereinsinterne Liga beeinflussen. Was hast du vor zu verändern und welche Konsequenzen wird das für die Spieler und Spielerinnen haben?

In diesem Jahr kommen einige Neuerungen, welche die Liga noch aktiver und professioneller werden lässt. Ich möchte das jeder teilnehmen kann auch wenn er nicht bei jedem Training dabei sein kann. Daher möchte ich keine komplett festen Spielpläne erstellen, wie es z.B. beim Fußball üblich ist, aber dennoch alle ihre Spiele absolvieren. Dies soll durch eine geplante Hin- und Rückrunde erfolgen. Die Teilnehmer haben damit eine bestimmte Anzahl an Spielen in einem Zeitraum zu absolvieren. Damit sollen dann alle Teilnehmer ihre Spiele schaffen, ohne am Ende des Jahres in zeitlichen Engpässen zu kommen. Dies soll dazu führen, dass sich jeder ohne Druck regelmäßig Ligaspiele vornimmt – kurz gesagt wir setzen kleine Etappenziele um das große Ziel zu erreichen.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Tambourelli-Champions-League aktiver und geplanter gestaltet werden soll. Regelmäßigere Spiele und Terminvorgaben erinnern durchaus an andere Ligen, ohne den Mitgliedern Zeitdruck aufzudrücken. So Sebastian, wir sind fast am Ende, doch die interesannteste Frage haben wir uns natürlich bis zum Ende aufgespart: Würdest du uns etwas zur Zukunft der Tambourelli-Champions-League verraten?

Die Tambourelli-Champions-League soll in Zukunft noch attraktiver werden und die Sportler noch mehr motivieren Tambourelli zu spielen. Bereits am Ende dieser Saison dürfen die besten Spieler der Vereinsliga uns in einer Sachsenmeisterschaft vertreten. Es winkt hier dann der Titel des Sachsenmeisters. Weiterhin sehe ich für die Zukunft noch eine richtige Deutsche Meisterschaft vor mir und die Gewinnung neuer Tamburellovereine in Deutschland.

Interview: Till Zeuner

Quelle: www.tamburellodresden.de