Dreht sich was im Verband?

402629_220606018029063_220605081362490_468792_109831898_nSeit 2010 agiert nun der Deutsche Tamburello Sportverband (DTSV) im Bundesgebiet. Die Erfolge sind überschaubar geblieben und schienen gerade im letzten Jahr zu stagnieren. Lange hat es gedauert, bis die Position des Vizepräsidenten für Wettkampf wieder besetzt war. Nationale Spielerpässe wurden eingeführt, jedoch die Beantragung nur wenig konsequent durchgesetzt. Nach der Europameisterschaft im Oktober 2015 in Montpellier (Frankreich) wurde es immer schwerer für die 12 Mitgliedsvereine den Verband direkt zu erreichen. Anfragen wurden nur sporadisch bearbeitet und Antworten teilweise sehr verspätet gegeben.

Seit Anfang Februar 2016 scheint neues Feuer zu entflammen. In der offiziellen Einladung zum Verbandstag in Fallersleben am 10. April, ist im Vorstandsbericht von der Suche nach neuem und frischem Engagement zu lesen. So wurde bereits im Vorfeld mit dem Löbtauer David Sobiella über ein eventuelles Schiedsrichteramt verhandelt. Im Nachwuchsbereich kümmert sich Federica Serra (ebenfalls SpVgg Löbtau) nun verstärkt um die Teilnahme eines deutschen Jugendteams an der geplanten U18 Europameisterschaft in Italien.

Auch im verbandsinternen Bereich sieht es nach einer Öffnung Richtung Vorschritt aus. So wird unter anderem von möglichen Neubesetzungen im Vorstand gesprochen. Vorerst jedoch stellen sich alle Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl, sodass die Verantwortung nun bei den Vereinen liegt, dort einen Wandel herbeizuführen. Egal ob es im April zu einem Wechsel in der Führungsetage kommt oder nicht, die Ziele liegen klar auf der Hand. Neben der längst überfälligen Erarbeitung der verschiedenen Regelwerke und diversen Neuregelungen in der Wettkampfordnung, sollte vorallem die engere Zusammenarbeit und der offene Dialog mit den Vereinen im Vordergrund stehen.